Istanbul (dpa) - Nach dem schlechten Zeugnis für das Referendum in der Türkei hat Außenminister Mevlüt Cavusoglu den internationalen Wahlbeobachtern bewusste Einmischung vorgeworfen. "Ihr könnt nicht in die Türkei kommen und Euch in ihre Politik einmischen", sagte Cavusoglu an die Adresse der Beobachter der OSZE und des Europarates. "Ihr habt weder so eine Pflicht, noch so eine Aufgabe." Das Referendum sei transparent verlaufen. In dem vorläufigen Bericht der Beobachter gebe es eine Vielzahl an technischen und konkreten Fehlern, sagte Cavusoglu. Er sehe darin Absicht.