Rom (dpa) - Vor dem höchsten italienischen Gericht geht es von heute an um das "Costa Concordia"-Unglück aus dem Januar 2012. Ex-Kapitän Francesco Schettino muss sich in einem Berufungsprozess erneut verantworten. Er hatte das Kreuzfahrtschiff zu nah an die Insel Giglio herangesteuert, es lief auf einen Felsen. Das Schiff kenterte udn 32 Menschen starben. Anfang 2015 war Schettino zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Verteidigung und auch Staatsanwaltschaft hatten Berufung eingelegt.