Kabul (AFP) Ein Drittel der zivilen Todesopfer von Kämpfen in Afghanistan sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres Kinder gewesen. Das geht aus einem am Donnerstag in Kabul vorgelegten Bericht der UN-Mission in Afghanistan (Unama) hervor. Demnach wurden zwischen Januar und März 210 Kinder getötet - 17 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum - und 525 verletzt. Im ersten Quartal 2017 gab es demnach insgesamt 2181 zivile Opfer: 715 Tote und 1466 Verletzte.