Paris (AFP) In der Scheinbeschäftigungsaffäre um die rechtspopulistische Partei Front National (FN) beziffert das EU-Parlament den Schaden auf knapp fünf Millionen Euro. Parlamentarische FN-Mitarbeiter hätten zwischen 2012 und 2017 unrechtmäßig 4,9 Millionen Euro aus EU-Geldern bekommen, schrieb der Anwalt des EU-Parlaments diese Woche französischen Untersuchungsrichtern. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen werden demnach 17 FN-Abgeordnete des Europaparlaments verdächtigt, unter ihnen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen.