Dresden (AFP) Der Dresdner Extremismusforscher Steffen Kailitz darf weiterhin behaupten, die rechtsextreme NPD plane rassistisch motivierte Staatsverbrechen und wolle bis zu elf Millionen Menschen aus Deutschland vertreiben, darunter mehrere Millionen Deutsche mit Migrationshintergrund. Diese Äußerungen sind durch die vom Grundgesetz geschützte Meinungsfreiheit gedeckt, wie das Landgericht Dresden in einem am Freitag veröffentlichten Urteil entschied. Es wies damit eine Klage der NPD ab. (Az. 1a O 1225/16)