New York (dpa) - Ein Funktionär des Fußball-Weltverbandes FIFA hat sich vor einem New Yorker Gericht schuldig bekannt, Schmiergelder angenommen zu haben. Richard Lai ist Präsident des Fußballverbandes der Pazifikinsel Guam und im Vorstand von Asiens Verband AFC. Er wurde von der FIFA-Ethikkammer vorläufig für 90 Tage für alle Ämter im Fußball gesperrt. Den Angaben zufolge gab Lai zu, 2011 von einem Kandidaten für die FIFA-Präsidentschaftswahl 100 000 Dollar für seine Stimme erhalten zu haben. Zudem habe er zwischen 2009 und 2014 mehr als 850 000 Dollar an Schmiergeldern erhalten.