Berlin (dpa) - Anders als bislang von der Bundesregierung dargestellt ist die erkennungsdienstliche Erfassung von Flüchtlingen noch immer nicht vollständig abgeschlossen. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums an zwei CDU-Bundestagsabgeordnete hervor, die den "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung" vorliegt. Die beiden Politiker hatten sich danach erkundigt, ob ein möglicher Sozialbetrug durch Doppelidentitäten inzwischen unmöglich sei und alle Flüchtlinge in Deutschland nun vollständig mit Fingerabdruck erfasst seien.