Berlin (dpa) - Das Doppelleben des Bundeswehrsoldaten Franco A. wirft weiter Fragen auf. Nach "Spiegel"-Informationen hatte die Bundeswehr doch schon länger Hinweise auf fremdenfeindliche Einstellungen des Festgenommenen. Der terrorverdächtige Soldat sei schon 2014 während seines Studiums an der französischen Militäruniversität Saint-Cyr mit rechtem Gedankengut aufgefallen, schrieb der "Spiegel". Ein Bundeswehrwissenschaftler vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr habe die Arbeit damals auch gelesen. Sein Fazit: Der Text enthalte eindeutig "völkisches Denken".