London (dpa) - Die britische Premierministerin Theresa May hält an ihrer Forderung fest, den EU-Austritt ihres Landes und ein künftiges Handelsabkommen gleichzeitig zu verhandeln. "Nichts ist vereinbart, bevor alles vereinbart ist", sagte May in einem BBC-Interview. Sie geht damit auf Konfrontation mit den Staats- und Regierungschefs der verbliebenen 27 Länder. Die hatten sich bei einem Sondergipfel in Brüssel auf Richtlinien geeinigt, die zuerst eine Einigung über ausstehende finanzielle Verpflichtungen der Briten vorsehen. Die Rechnung kann Experten zufolge bis zu 60 Milliarden Euro betragen.