Karlsruhe (AFP) Eltern müssen ihren Kindern zwar eine angemessene Berufsausbildung finanzieren. Dies gilt aber nicht für das Medizinstudium einer unehelichen Tochter sechs Jahre nach deren Abitur, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss entschied. Bei einer fast 26 Jahre alten Tochter müsse der Vater nicht mehr damit rechnen, dass sie ein Studium beginnt, heißt es in der Einzelfallentscheidung. (Az. XII ZB 415/16)