Brüssel (dpa) - Vor den Brexit-Verhandlungen wird die Tonlage schrill. Die britische Premierministerin Theresa May warf Vertretern der Europäischen Union vor, Einfluss auf die für den 8. Juni geplanten Unterhaus-Wahlen nehmen zu wollen. Zudem wollten einige ein Scheitern der Gespräche über den EU-Austritt ihres Landes. EU-Chefunterhändler Michel Barnier warnte seinerseits vor der Illusion, dass der Brexit schmerzfrei sei und rasch vereinbart werden könne. Er stelle sich auf höchst komplizierte Verhandlungen ein.