Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission schließt aus, dass der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan mit seinen jüngsten Drohungen Erfolg haben wird. Wenn die Regierung in Ankara Fortschritte in den EU-Beitrittsverhandlungen sehen wolle, müsse sie eine ganze Reihe von Voraussetzungen erfüllen, sagte ein Sprecher in Brüssel. Dazu gehörten die Achtung der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte. Ob die Verhandlungen ausgeweitet werden können, "wird von den Bemühungen der Türkei abhängen", hieß es. Die EU-Kommission reagierte damit erstmals auf Äußerungen von Erdogan vom Vortag.