Berlin (dpa) - Der Ausstieg aus der Kernkraft wird für die Stromkonzerne teurer als bisher veranschlagt. Die vier Energieriesen Vattenfall, Eon, RWE und EnBW müssen nun insgesamt 24,4 Milliarden Euro und damit rund 300 Millionen Euro mehr in einen staatlichen Fonds einzahlen, der die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls regeln soll. Das bestätigten Verhandlungskreise in Berlin. Zuvor hatte "Spiegel-Online" darüber berichtet. Der Kostenschub ergebe sich aus aktuellen Berechnungen zur Suche atomarer Endlager, hieß es.