Köln (SID) - Was steht an?

Die Play-offs der 51. Saison der Basketball-Bundesliga. 

Wer ist Favorit?

Es gibt in diesem Jahr keinen klaren Favoriten, die besten Karten hat aber wieder Brose Bamberg. Der Meister geht diesmal zwar nicht als Hauptrundensieger in die Play-offs, musste aber auch 30 Spiele in der EuroLeague verkraften und hat dafür in der Liga Tribut gezollt. Die Franken hatten Zeit genug, sich zu erholen.

Wer hat sonst noch Chancen?

ratiopharm Ulm und Bayern München. Die Ulmer haben in der Hauptrunde nur zwei Spiele verloren, sich den ersten Platz gesichert und damit Heimvorteil bis zum Schluss. Dies könnte ein entscheidender Faktor sein. Der FC Bayern (3.) war in den vergangenen Monaten sehr formstark und gewann 15 Spiele nacheinander.

Wann kommt es zu direkten Duellen?

Bamberg (im Viertelfinale gegen Bonn) und München (gegen Berlin) treffen im Falle des Weiterkommens schon im Halbfinale aufeinander. Ulm hat auf dem Papier den einfacheren Weg, nach dem Auftakt gegen Ludwigsburg ginge es gegen Bayreuth oder Oldenburg.

Welcher Modus kommt zum Tragen?

Im Viertelfinale, Halbfinale und Finale sind jeweils drei Siege (best of five) nötig, um weiterzukommen oder die Meisterschaft für sich zu entscheiden.

Wer überträgt die Spiele?

Auf der kostenpflichtigen Plattform telekombasketball.de sind alle Partien live zu sehen. Sport1 zeigt im Free-TV bis zu 14 Begegnungen.