Berlin (AFP) In der Steuerdaten-Affäre reißt die Kritik an der Schweiz nicht ab. SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz sagte der "Süddeutschen Zeitung" vom Freitag, sollte der Schweizer Geheimdienst tatsächlich einen Spion auf die Steuerverwaltung in Nordrhein-Westfalen angesetzt haben, sei das "ein gravierender Vorgang". Nötig seien nun "sehr ernsthafte Gespräche mit der Schweiz". Fraktionschef Thomas Oppermann sagte der Zeitung, das Land solle "besser den Kampf gegen Steuerbetrug unterstützen, statt die Arbeit der Steuerfahnder zu behindern".