Kecskemét (AFP) Der grausame Erstickungstod von 71 Flüchtlingen in einem Lastwagen, der im August 2015 an einer Autobahn im österreichischen Burgenland gefunden wurde, wird ab Juni von einem ungarischen Gericht strafrechtlich aufgerollt. Die Staatsanwaltschaft teilte am Donnerstag mit, dass sie für vier der elf Angeklagten bei dem Prozess in Kecskemet lebenslange Haftstrafen beantragen werde. Der Prozess findet in Ungarn statt, weil die Flüchtlinge laut Gutachtern schon vor dem Überfahren der Grenze tot waren.