New York (dpa) - Der mexikanische Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis in Manhattan, vor wenigen Tagen ist seine rechte Hand Dámaso López Núñez den Ermittlern in Mexiko-Stadt ins Netz gegangen. Die Ermittler hoffen nun, dass die beiden Anführer des Drogenkartells von Sinaloa auspacken. "Die Informationen sind sehr wichtig, um der Struktur dieses wichtigen Kartells zu schaden", sagte Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong im Radiosender Fórmula. Die Behörden interessieren sich vor allem für die Logistik- und Finanzstrukturen des Verbrechersyndikats.