Wuppertal (dpa) - Aufatmen bei der Düsseldorfer Steuerfahndung: Die aus dem Auto eines ihrer Beamten gestohlene Notizen haben nichts mit der Schweizer Spionageaffäre zu tun. Wie Oberstaatsanwalt Lutz Niemann sagte, ist tatsächlich ein Dienstfahrzeug auf dem Parkplatz des Wuppertaler Finanzamtes aufgebrochen worden. "Die Unterlagen stehen aber nicht in Bezug zu einer angekauften Steuer-CD aus der Schweiz." Der Schweizer Geheimdienst steht derzeit wegen eines mutmaßlichen und bisher nicht identifizierten Spitzels in der Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen unter Druck.