Rom (dpa) - Etwa 3000 Flüchtlinge sind an nur einem Tag aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die Menschen seien bei rund 20 Einsätzen geborgen worden, sagte ein Sprecher der italienischen Küstenwache. Tote habe es bei den Rettungsaktionen nicht gegeben. Allerdings hatte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sechs Leichen nach Sizilien gebracht. Sie seien vermutlich mehrere Tage vor der libyschen Küste im Wasser getrieben, teilte die Organisation weiter mit. In diesem Jahr sind bereits mehr als 1000 Migranten im Mittelmeer ums Leben gekommen.