Zürich (dpa) - Im Fall der Spionage-Vorwürfe gegen die Schweiz kann der mutmaßliche Agent nach Medien-Information nicht mit Unterstützung seiner Regierung rechnen. Der Nachrichtendienst der Schweiz sei nicht bereit, sich an den deutschen Anwaltskosten zu beteiligen, schreibt der "Tages-Anzeiger". Der Verdächtige habe das geheimdienstliche Schweigegelübde gebrochen und die Schweizer Behörden in schlechtes Licht gerückt. Nach Medienberichten soll der Schweizer Geheimdienst versucht haben, über einen Spion in Nordrhein-Westfalen an Informationen über den Ankauf von Steuer-CDs zu gelangen.