Düsseldorf (dpa) - Bei der Aufklärung der Spionage-Vorwürfe gegen die Schweiz muss die Bundesregierung nach Ansicht von NRW- Ministerpräsidentin Hannelore Kraft deutlich mehr Druck ausüben. Einen entsprechenden Brief schrieb sie an Außenminister Sigmar Gabriel und Finanzminister Wolfgang Schäuble. Nach Medienberichten soll der Schweizer Geheimdienst versucht haben, in NRW über einen Spion und einen noch nicht identifizierten Spitzel an Informationen über den Ankauf von Steuer-CDs zu gelangen. Die Schweizer Regierung war nach Angaben von Finanzminister Ueli Maurer über den Spionageeinsatz informiert.