Paris (dpa) - Die staatliche Kontrollinstanz zur Überwachung des französischen Präsidentschaftswahlkampfs hat Medien davor gewarnt, Inhalte von gehackten Dokumenten der politischen Gruppierung von Emmanuel Macron zu veröffentlichen. Die Verbreitung falscher Nachrichten könne strafrechtlich geahndet werden, teilte die Nationale Kommission zur Kontrolle des Wahlkampfs auf ihrer Internetseite mit. Die Kommission erklärte, dass sie von Macrons "En Marche!"-Bewegung über den Hackerangriff informiert worden sei. Ein Teil der Informationen bestehe wahrscheinlich aus Fälschungen. Macron tritt am Sonntag in der Stichwahl gegen Marine Le Pen an.