Jerusalem (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem Besuch in Israel die jüngste Zuspitzung kritisiert. Es brauche keine neuen Regeln oder Beschränkungen. Steinmeier bezog sich auf den Eklat beim Besuch von Außenminister Sigmar Gabriel, als Regierungschef Benjamin Netanjahu ein Gespräch absagte, weil Gabriel regierungskritische Organisationen getroffen hatte. Notwendig sei ein "ehrlicher und offener Dialog", sagte Steinmeier bei einem Treffen mit dem israelischen Präsidenten Reuven Rivlin. Steinmeier bekräftigte auch die Forderung nach einer Zwei-Staaten-Lösung.