Köln (dpa) - In Deutschland werden laut einer Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt eine Million neue Jobs entstehen.

Die Arbeitslosenquote werde dadurch von 6,1 Prozent im Durchschnitt des Jahres 2016 auf nur noch 5,5 Prozent im Jahr 2018 sinken, prognostizierten die Kölner Konjunkturexperten in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Trotz des Brexits und der protektionistischen Tendenzen der neuen US-Regierung blicken die deutschen Unternehmen nach einer Umfrage des IW unter 2800 Firmen überwiegend zuversichtlich in die Zukunft.

Fast die Hälfte von ihnen rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg der Produktion, nur jedes zehnte mit einem Rückgang. Rund 40 Prozent der Unternehmen wollen deshalb neue Mitarbeiter einstellen. Nur 12 Prozent erwarten dagegen eine sinkende Beschäftigung.

Auch die Investitionsbereitschaft ist den Umfragedaten zufolge deutlich angestiegen. Hielten sich die Firmen wegen des unsicheren globalen Umfelds im vergangenen Jahr noch zurück, so planen in diesem Jahr fast 43 Prozent der Betriebe höhere und nur 14 Prozent niedrigere Investitionen als 2016. Laut IW-Prognose wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2017 um 1,5 und 2018 um 1,75 Prozent steigen.

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