Berlin (dpa) - Im Kampf gegen rechtsextremistische Umtriebe bei der Bundeswehr ist die Durchsuchung sämtlicher Kasernen nun in vollem Gange. Das Verteidigungsministerium habe Rückmeldung erhalten, dass die Weisung in allen Dienststellen umgesetzt werde, sagte ein Sprecher. Alle Kasernen werden nach Andenken an die Wehrmacht - etwa Stahlhelme oder Gewehre - durchsucht. Generalinspekteur Volker Wieker hatte die Aktion am Freitag angeordnet. Sie soll bis zum 16. Mai abgeschlossen sein. Hintergrund der Ermittlungen ist der Fall des rechtsextremen Oberleutnants, der unter Terrorverdacht steht.