Hamburg (SID) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verhandelt aktuell mit Sportwettenanbieter bwin über ein Gesamtpaket von bis zu 40 Millionen Euro je nach Länge eines möglichen Sponsoring-Vertrags. Das bestätigte DFB-Präsident Reinhard Grindel der Sport Bild (Mittwoch-Ausgabe).

Der Deal könnte allerdings am Veto der Amateure scheitern. "Dieses Thema werden wir am 19. Mai intensiv mit den Präsidenten der Landes- und Regionalverbände diskutieren. Wir werden nichts gegen den Willen der Landes- und Regionalverbände machen, wenn die sich aus sportpolitischen Gründen dagegen aussprechen", sagt Grindel.

Eine große Rolle spiele die Frage, "wie sich ein Sponsoring-Vertrag mit einem privaten Wettanbieter mit den in einzelnen Landesverbänden jahrzehntelangen engen Partnerschaften mit den Lotto-Toto-Gesellschaften vertragen würde". Von den 21 Landesverbänden hat nur Sachsen einen Sponsoring-Vertrag mit einem privaten Buchmacher.