Mannheim (dpa) - Der Popsänger Xavier Naidoo hat sein umstrittenes Lied "Marionetten" gegen den wachsenden Vorwurf von Rechtspopulismus verteidigt. In dem politikerkritischen Song gehe es "um eine zugespitzte Zustandsbeschreibung gesellschaftlicher Strömungen, also um die Beobachtung bestimmter Stimmungen, Auffassungen und Entwicklungen", teilte der Musiker der Popgruppe Söhne Mannheims in seiner ersten Stellungnahme seit Beginn des Streits mit. Die Söhne Mannheims teilten nach dem Treffen mit Oberbürgermeister Peter Kurz mit, sie seien "traurig über die entstandenen Irritationen".