Berlin (SID) - Die Gewichtsklassen für die neue Profi-Boxserie um die Muhammad-Ali-Trophy stehen fest: Ab September werden die besten Cruiser- und Supermittelgewichtler der Welt in der millionenschweren World Boxing Super Series in den Ring steigen. In jeder Gewichtsklasse der neuen Champions League des Boxens kämpfen acht Athleten im K.o.-Format um den Sieg.

"Wir haben ein tolles Format und zwei tolle Gewichtsklassen ? jetzt werden wir tolle Boxer verpflichten", sagte Promoter Kalle Sauerland, der maßgeblich an der Entwicklung der neuen Mega-Serie beteiligt war. Rund 50 Millionen US-Dollar (47 Millionen Euro) Preisgeld versprechen die Organisatoren für die neue Serie.

"Die beiden Gewichtsklassen ermöglichen es uns, Boxer aus aller Welt zu berücksichtigen", sagte Sauerland und erklärte: "Ich kann mir auch vorstellen, dass Champions und Herausforderer aus anderen Gewichtsklassen, wie zum Beispiel dem Halbschwergewicht, ins Supermittelgewicht und Cruisergewicht wechseln, um die Muhammad-Ali-Trophy zu gewinnen."

Auch in seinem eigenen Hamburger Stall hat Sauerland einige Kandidaten für das neue Format. So dürften WBA-Champion Tyron Zeuge und Ex-Weltmeister Arthur Abraham (beide Berlin) im Supermittelgewicht in Frage kommen. Auch der ehemalige Halbschwer-Weltmeister Jürgen Brähmer (Schwerin) könnte ins leichtere Supermittelgewicht wechseln. Marco Huck (Berlin), der nicht mehr für Sauerland boxt, wäre ein Kandidat für das Turnier im Cruisergewicht.

Die World Boxing Super Series startet im September mit vier Viertelfinal-Kämpfen pro Gewichtsklasse. Die Halbfinals sind für Anfang 2018 vorgesehen, die beiden Finals für Mai 2018. Teilnehmen können alle Weltmeister der großen Verbände WBA, WBC, WBO und IBF sowie die Top-15 der jeweiligen Ranglisten. Anfang Juli findet in Monaco die offizielle Präsentation samt Turnierauslosung statt.