Seoul (dpa) - Zwei Monate nach der Absetzung ihrer konservativen Staatschefin Park Geun Hye haben sich die Südkoreaner bei der vorgezogenen Präsidentenwahl für einen Machtwechsel entschieden. Der linksliberale Politiker Moon Jae In erklärte sich nach der Wahl zum Sieger. Er wolle ein "neues Land aufbauen" und Präsident für alle Südkoreaner sein, rief der frühere Menschenrechtsanwalt zahlreichen Anhängern im Zentrum von Seoul zu. Die Wahl stand unter dem Eindruck des Korruptionsskandals um eine enge Vertraute Parks sowie der wachsenden Spannungen im Atomstreit mit Nordkorea.