Peking (AFP) Chinas ehemaliger Außenminister Qian Qichen, der die internationalen Beziehungen der Volksrepublik in seiner Amtszeit von 1988 bis 1998 maßgeblich prägte, ist tot. Wie staatliche Medien am Mittwoch berichteten, starb er am Dienstag im Alter von 89 Jahren in Peking. Eine Regierungserklärung würdigte Qian als "bewährten und loyalen kommunistischen Soldaten, proletarischen Revolutionär und hervorragenden Führer der Diplomatie des Landes".