Manama (dpa) - Nach Angaben der abgesetzten Spitze der FIFA-Ethikkommission gibt es derzeit noch mehrere hundert offene Fälle im Skandal um den Fußball-Weltverband. Das werfe die Reformen um Jahre zurück, die FIFA werde deswegen leiden, sagte der frühere Chef-Ermittler Cornel Borbely. Es gebe keine Phase des Übergangs. "Wir haben viele laufende Untersuchungen", sagte Borbely. Der Schweizer und der deutsche Richter Hans-Joachim Eckert waren vom FIFA-Council nicht wieder zur Wiederwahl vorgeschlagen worden.