Berlin (dpa) - Bei Wohnungseinbrüchen sollen künftig härtere Strafen greifen. Das Bundeskabinett brachte eine Gesetzesänderung auf den Weg, wonach für den Einbruch in eine Privatwohnung eine Mindeststrafe von einem Jahr gelten soll. Bislang liegt die bei sechs Monaten. Minder schwere Fälle soll es gar nicht mehr geben. Außerdem dürfen Ermittler bei Einbrüchen in Zukunft die Vorratsdatenspeicherung nutzen. Sie können also unter bestimmten Bedingungen auf Daten zurückgreifen, die Telekommunikationsanbieter bis zu zehn Wochen speichern müssen.