Karlsruhe (AFP) Hausnotrufanbieter müssen bei groben Pflichtverletzungen für Gesundheitsschäden ihrer Kunden haften, sofern sie nicht nachweisen können, dass die Schäden auch bei einer angemessener Reaktion auf den Notwurf entstanden wären. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Donnerstag in Karlsruhe verkündeten Grundsatzurteil, mit dem die Richter die Beweislast in derartigen Fällen umkehrten. (Az. III ZR 92/16)