Köln (SID) - Der Siegtreffer war ein Tor mit Ansage. "Ich wusste von Anfang an, dass ich es mit der Rückhand machen würde", sagte Matchwinner Dominik Kahun nach seinem verwandelten Penalty zum 3:2 der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der Heim-WM gegen die Slowakei. Der Stürmer des Meisters Red Bull München war der einzige Schütze, der im Penaltyschießen traf und damit der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zwei wichtige Punkte im Kampf um die Viertelfinalteilnahme sicherte.

Mit seiner Nervenstärke beeindruckte der 21-Jährige auch Bundestrainer Marco Sturm. "Es ist nicht einfach für so einen Jungspund, vor 17.000 bei der Heim-WM einen Penalty zu schießen", sagte der langjährige NHL-Stürmer, "er hat es hervorragend gemacht." Geprobt hatte Kahun in der Deutschen Eishockey Liga (DEL): Beim 2:1 am 22. Februar gegen die Augsburger Panther, im drittletzten Hauptrundenspiel, hatte er im Penaltyschießen dreimal getroffen - mit demselben Trick. "Danach wusste ich, dass ich mich mit der Rückhand trauen muss", sagte der Münchner, "ich habe es wieder getan, es hat wieder geklappt."