Ponte Vedra Beach (SID) - Auftakt mit Licht und Schatten: Die deutschen Golfprofis Bernhard Langer (Anhausen) und Martin Kaymer (Mettmann) haben einen ordentlichen Start in die Players Championship in Ponte Vedra Beach/Florida erwischt, Alex Cejka (München) verpatzte seine erste Runde dagegen. Langer (59) benötigte auf dem Par-72-Kurs 71 Schläge und belegt damit als bester des deutschen Trios den geteilten 32. Rang. Kaymer folgt mit einer Par-Runde auf Platz 51, während Cejka mit 75 Schlägen als 109. um den Cut bangen muss.

Ganz vorne liegen nach der ersten Runde des mit 10,5 Millionen Dollar dotierten "fünften Majors der Saison" William McGirt aus den USA und Mackenzie Hughes aus Kanada mit jeweils 67 Schlägen. Für den bisherigen Höhepunkt sorgte jedoch US-Masters-Champion Sergio Garcia: Der Spanier glänzte mit einem Hole-in-One am 17. Loch und trug sich damit in die Geschichtsbücher ein. Ein solches Kunststück war bei der Players Championship zuvor nur sieben anderen Spielern gelungen. "Ein tolles Gefühl", sagte der 37-Jährige, der trotz des Hole-in-Ones mit 73 Schlägen nur 66. ist.

Seine Extraklasse bewies auch Langer - ebenfalls unter anderem am berühmten 17. Loch. Nach einem soliden Abschlag auf das Inselgrün lochte er zum Birdie ein. Es war auf dieser Bahn das 26. seiner Karriere, so viele Schlaggewinne hat dort kein anderer Golfprofi bislang verbucht.

Während Langers Runde mit zwei weiteren Birdies und zwei Bogeys verhältnismäßig ruhig war, erlebte Kaymer einen Auftakt mit vielen Höhen und Tiefen. Zwar gelangen dem 32-Jährigen, der das Turnier 2014 gewonnen hatte, insgesamt fünf Birdies. Allerdings musste er auch drei Bogeys und ein Doppelbogey hinnehmen.