Leipzig (dpa) - Wolkenforscher aus Leipzig brechen Ende Mai in die Arktis auf. Mit zwei speziell ausgerüsteten Flugzeugen und einem Schiff wollen sie die Rolle arktischer Wolken für den verstärkten Klimawandel in polaren Regionen erkunden, wie das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig mitteilte. Die Arbeiten, an denen mehr als 60 Meteorologen und Physiker beteiligt sind, sind Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes "Arktische Klimaveränderungen". Die DFG stellt dafür bis Ende 2019 rund zehn Millionen Euro bereit.