Brasilia (dpa) - Brasilien hat nach 18 Monaten den nationalen Notstand wegen der Zika-Epidemie für beendet erklärt. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, hat es von Januar bis Mitte April nur noch 7911 neue Zika-Infektionen gegeben. Sie werden durch Stiche der Gelbfiebermücke Aedes Aegypti ausgelöst. Im gleichen Zeitraum 2016 waren es über 170 000 Fälle. Auch die Zahl lebensgefährlicher Schädelfehlbildungen bei Säuglingen nach einer Zika-Infektion der Mütter sei entsprechend auf ein Minimum gesunken.