Rotterdam (AFP) Fast zwei Dutzend durch künstliche Befruchtung gezeugte Niederländer haben einen DNA-Nachweis eines früheren Klinik-Chefs gefordert. Bei der am Freitag bei Gericht in Rotterdam eingereichten Klage geht es um die Frage, ob der Anfang April verstorbene frühere Rotterdamer Klinikleiter Jan Karbaat möglicherweise in zahlreichen Fällen selbst das verwendete Sperma gespendet hat. Der Mann soll sich damit gebrüstet haben, der biologische Vater von 60 Reagenzglas-Babys zu sein.