Berlin (dpa) - Die Feuerattacke auf einen schlafenden Obdachlosen in einem Berliner U-Bahnhof beschäftigt heute weiter das Landgericht. Erwartet werden Aussagen der sieben Angeklagten. Sechs der 16- bis 21-Jährigen wird versuchter Mord vorgeworfen. Sie sollen der Staatsanwaltschaft zufolge billigend in Kauf genommen haben, dass der Mann hätte verbrennen können. Fahrgäste hatten das Feuer in der Heiligen Nacht 2016 rechtzeitig löschen können. Der Mann wurde gerettet. Der Angriff hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst.