Berlin (dpa) - Fast jeder vierte Rentner geht vorzeitig mit Abschlägen in den Ruhestand. Von gut 888 500 Menschen, die 2015 ihre Altersrente angetreten haben, mussten knapp 205 000 Abschläge in Kauf nehmen - das entspricht rund 23 Prozent. Das geht aus der Antwort des Arbeitsministeriums auf eine Anfrage der Vizechefin der Linksfraktion im Bundestag, Sabine Zimmermann, hervor, die der "Nordwest-Zeitung" vorliegt. Im Schnitt ging es demnach bei diesen Rentnern um Abschläge für 25,5 Monate, was einem Minus von 7,65 Prozent entspricht.