Den Haag (dpa) - Die weltweite Cyber-Attacke mit Erpressungstrojanern hatte nach Einschätzung der europäischen Ermittlungsbehörde Europol ein bisher "beispielloses Ausmaß". Es seien komplexe internationale Ermittlungen nötig, um die Hintermänner zu finden. Die gemeinsame Cybercrime-Taskforce, die aus Experten verschiedener Länder besteht, werde eine wichtige Rolle bei den Ermittlungen spielen. Bei der Cyber-Attacke waren laut IT-Sicherheitsexperten mindestens 75 000 Computer in Dutzenden Ländern infiziert worden. Betroffen sind unter anderem die Deutsche Bahn und Krankenhäuser in Großbritannien.