Berlin (dpa) - Nach einer weltweiten Cyber-Attacke mit Zehntausenden lahmgelegten Computern hat das Bundeskriminalamt die Ermittlungen aufgenommen. Deutsche Regierungsnetze seien aber nicht betroffen gewesen, betonte das Bundesinnenministerium. In Deutschland erwischte es Anzeigentafeln und Überwachungstechnik bei der Deutschen Bahn. In der Nacht wurde die Angriffswelle gestoppt, weil ein Experte auf eine Art "Notausschalter" in der Schadsoftware stieß. Bis dahin entdeckte die IT-Sicherheitsfirma Avast rund 75 000 betroffene Computer in 99 Ländern, mit einem Schwerpunkt auf Russland, die Ukraine und Taiwan.