Leipzig (SID) - Emil Forsberg war heiß, keine Frage. Seine Rote Karte aus dem Hinspiel, das RB Leipzig kurz vor Weihnachten bei Bayern München klar mit 0:3 verloren hatte, war für den Schweden eine Extra-Motivation. Der RB-Spielmacher dribbelte, er sprintete, er war omnipräsent und von den Bayern nicht zu stoppen - bis ihm wie seinen Mitspielern auch ab der 75. Minute die Luft auszugehen schien.

Am Ende verloren Forsberg (25) und sein Team in einem spektakulären Spiel 4:5 (2:1) gegen den Rekordmeister. Für den neuen Vizemeister gab es viele Komplimente, aber keine Punkte. Für Forsberg war es dennoch ein denkwürdiger Nachmittag. Der Topscorer des neuen Vizemeisters verbuchte seine Torvorlagen Nummer 19, 20 und 21, er ist damit nur noch einen Assist vom Bundesliga-Rekord der früheren Wolfsburg-Stars Kevin De Bruyne (2014/15) und Zvjezdan Misimovic (2008/09) entfernt.

"Kevin ist ein überragender Spieler. Ich kann mich gut an seine Super-Saison damals in Wolfsburg erinnern", hatte Forsberg kürzlich gesagt. Er selbst spielt eine ähnlich herausragende Saison. Schwedens Fußball-Idol Zlatan Ibrahimovic ist von seinem Landsmann begeistert: "Forsberg ist einer der aufstrebendsten Spieler der schwedischen Nationalmannschaft."