Wien (AFP) Die konservative Österreichische Volkspartei (ÖVP) hat Außenminister Sebastian Kurz zum neuen Parteivorsitzenden bestimmt und sich für vorgezogene Parlamentswahlen ausgesprochen. Der erste Schritt sei ein gemeinsamer Vorschlag für vorgezogene Neuwahlen, sagte Kurz am Sonntag nach  dreistündigen Beratungen des Parteivorstandes über eine Nachfolge des zurückgetretenen Parteivorsitzenden Reinhold Mitterlehner.  Kurz hatte zuvor durchblicken lassen, dass er den ÖVP-Chefposten nur übernehmen wolle, wenn die Partei für Neuwahlen eintrete und es ihm ermögliche, die "inhaltliche Linie vorzugeben" und Personalentscheidungen zu treffen.