Washington (AFP) Der Software-Konzern Microsoft hat nach der Cyberattacke auf mehr als 200.000 Computer den Einsatz von Schadprogrammen durch Regierungen kritisiert. Dieser Angriff sei ein "Weckruf", schrieb Microsoft-Manager Brad Smith in einem Blog-Eintrag. Er warf dem US-Geheimdienst NSA vor, eine Sicherheitslücke Betriebssystem Windows für seine eigenen Zwecke genutzt zu haben. Nach dem die NSA selbst Opfer eines Hackerangriffs geworden war, gelangten die Informationen in die Hände Krimineller, die dann den großangelegten Cyberangriff starteten.