Köln (dpa) - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bereitet sich am Montag bei der Weltmeisterschaft in Köln und Paris auf das Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Lettland vor.

Nach einem freien Sonntag hat Bundestrainer Marco Sturm ein Mannschaftstraining angesetzt. Nur mit einem Sieg am Dienstag (20.15 Uhr) in Köln zieht der WM-Gastgeber in das Viertelfinale ein.

"Natürlich ist es ein Endspiel oder ein Spiel sieben. Wir müssen als Mannschaft die Leistung bringen", sagte NHL-Torhüter Philipp Grubauer, der am Sonntag als Einziger auf dem Eis war. "Wenn wir Spaß haben und unser Spiel spielen, dann wird das schon." Der 25-Jährige von den Washington Capitals ist neben NHL-Jungstar Leon Draisaitl der deutsche Hoffnungsträger. "Es ist nicht der Leon allein oder ich allein oder nur die NHL-Spieler", beschwichtigte Grubauer.

Bundestrainer Sturm hatte in Aussicht gestellt, dass der Rosenheimer nach den Patzern von Ersatz Danny aus den Birken und der Verletzung des umstrittenen NHL-Torhüters Thomas Greiss gegen die Letten erstmals spielen wird. Bis zum Aus in den NHL-Playoffs hatte Grubauer die Weltmeisterschaft nur am Rande verfolgt, war aber wie Draisaitl am Samstag eingeflogen.

Lettland ist bisher überraschend stark aufgetreten und hat mit Erfolgen über Dänemark, die Slowakei und Italien neun Punkte geholt. Im vergangenen September hatte sich die deutsche Auswahl mit Grubauer im Tor in Riga für die Olympischen Winterspiele 2018 qualifiziert. "Natürlich schaut man zurück, aber es hat sich so viel geändert. Es ist ein anderer Kader", sagte Grubauer. Anders als Deutschland sind die Letten am Montag nicht spielfrei, sondern treten gegen Rekordweltmeister Russland an.

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