München (SID) - Bayern Münchens Kapitän Philipp Lahm hat ein bisschen Bammel vor seinen letzten Momenten als Fußball-Profi. "Ich freue mich sehr auf Samstag, bin aber auch sehr gespannt. Es wird ein sehr, sehr schöner, aber auch schwieriger Abschied", sagte der 33-Jährige, der am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den SC Freiburg sein letztes Spiel bestreiten wird.

Auf die Frage, ob es bei ihm möglicherweise sogar Tränen geben werde, antwortete Lahm: "Ich weiß nicht, was passiert. Das wird sehr interessant."

Der Weltmeister, der in der Allianz Arena die Meisterschale in Empfang nehmen wird, will alles "möglichst genießen" und auf sich zukommen lassen. Lahm wird deshalb auch keine Abschiedsrede vorbereiten: "Ich nehme mir nichts vor. Das wird eher spontan werden."

Anspannung verspürt er nicht. "Warum? Ich kann es genießen, da nichts mehr Entscheidendes ansteht. Das ist Vorfreude auf die letzten Trainingseinheiten, auf das letzte Spiel - aber auch auf das, was danach kommt", sagte er. 

Erneut plädierte Lahm am Dienstag am Rande eines Projekt-Termins seiner Stiftung für Manuel Neuer oder Thomas Müller als seine Nachfolger im Kapitänsamt. "Ich habe schon in einigen Interviews durchklingen lassen, dass für mich Manu und Thomas die natürlichen Nachfolger von mir sind. Sie sind schon zweiter und dritter Kapitän. Sie haben einen ähnlichen Werdegang wie ich, sie tragen den FC Bayern im Herzen und sind absolute Führungsspieler", betonte er.

Zudem richtete Lahm einen besonderen Dank an Bayerns Assistenztrainer Hermann Gerland: "Ich habe mit ihm fast meine ganze Karriere verbracht. Es ist schön, so einen Förderer an seiner Seite zu haben. Ich habe zum Tiger ein ganz spezielles Verhältnis."