Hamburg (AFP) Die AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, hat im Rechtsstreit um umstrittene Äußerungen über sie in einer NDR-Satiresendung eine Niederlage erlitten. Das Landgericht Hamburg wies in einem am Mittwoch veröffentlichtem Beschluss einen Antrag Weidels auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Norddeutschen Rundfunk (NDR) zurück. Ein Moderator hatte Weidel in der Sendung "extra 3" als "Nazi-Schlampe" bezeichnet. (Az. 324 O 217/17)