Berlin (dpa) - Der Verteidigungsausschuss des Bundestags beschäftigt sich heute erneut mit der Affäre um den terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten Franco A. und rechtsextremen Umtrieben in der Truppe. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen dürfte den Abgeordneten vor allem von Ergebnissen der Durchsuchung aller Kasernen nach Wehrmachtsandenken berichten. Als Zeichen für einen neuen Umgang der Bundeswehr mit ihrer Tradition will von der Leyen auch die Namensgebung von Kasernen prüfen. Mehr als 20 Kasernen sind noch nach Männern benannt, die einst in der Wehrmacht gedient hatten.