Niamey (AFP) Die Behörden des westafrikanischen Staats Niger bekommen eine Meningitis-Epidemie nur langsam in den Griff. Wie die Vereinten Nationen am Mittwoch mitteilten, wurden seit dem 2. Januar mehr als 3000 Fälle von Hirnhautentzündung gemeldet, 180 von ihnen verliefen tödlich. Die Todesrate liegt demnach bei 5,9 Prozent, rund die Hälfte der Opfer waren Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren.